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Checkübergabe an Ärztlichen Direktor für Spital-Vorschule

Eine Stiftung für die kleinen Helden

In Andenken an ihren Sohn gründen Tiffany und Thomas die Stiftung Little Big Hero, mit welcher sie das Kinderspital Zürich unterstützen.

Liam war eineinhalb Jahre alt, als sich ein aggressiver Blutkrebs in seinem Körper ausbreitete und die Welt der Familie ins Wanken brachte. Im Kinderspital Zürich kümmerten sich Spezialisten um die Gesundheit des Jungen, seine Eltern Tiffany und Thomas wichen ihm nicht von der Seite. Verschiedene Therapien setzten dem Blutkrebs zwar zu, doch kehrte dieser immer wieder zurück und raubte dem Jungen die letzte Kraft. Liam starb am 6. Mai 2018, nur fünf Tage vor seinem dritten Geburtstag. (Seine Geschichte lesen Sie hier.)

Dem Leben einen Sinn geben

«Nach dem Verlust des eigenen Kindes scheint das eigene Leben sinnlos», sagt Thomas. Doch das hätte sich Liam für seine Eltern nicht gewünscht. Der Junge versprühte während seiner Lebzeiten viel Energie, sauste auf einem Dreirad durch die Gänge des Kinderspitals, schwatzte und lachte an guten Tagen. Er gab seinen Eltern die Kraft, weiterzumachen. Auch über seinen Tod hinaus.

Deshalb entschieden sich Tiffany und Thomas eine Stiftung zu gründen, die den Namen ihres Familienblogs «Little Big Hero» trägt. «Die Stiftung ist ein Ausweg, ja eine Therapie, für uns. Sie gibt unserem Leben einen neuen Sinn», erklärt Thomas.

 

Little Big Hero hilft jungen Patienten

Mit der Stiftung möchten die Eltern den Spitalaufenthalt von jungen Patientinnen und Patienten angenehmer gestalten. «Wir haben zwei Jahre im Spital verbracht und erlebt, dass Kinder nicht nur die beste Medizin brauchen, sondern auch eine kinderfreundliche Umgebung.» Vieles lässt sich allerdings nur mittels Spenden finanzieren.

 

Grosszügige Spende für Vorkindergarten

Innert kürzester Zeit haben die engagierten Eltern ihr Umfeld mobilisiert und eine stolze Summe von 100‘000 Franken gesammelt, die sie dem Kinderspital Zürich zugunsten der Spitalclowns und des Vorkindergartens gespendet haben. Dazu Tiffany: «Wir haben viele Patientinnen und Patienten im Alter von Liam gesehen, die lange im Spital bleiben mussten. Kindergartenlehrerinnen haben mit ihnen gelernt, gesungen und gebastelt. Auch haben sie den Kindern eine willkommene Abwechslung im oft eintönigen Spitalalltag ermöglicht.» Ohne die Förderung durch den spendenfinanzierten Vorkindergarten würden viele Patientinnen und Patienten den Anschluss an die Einschulung verpassen.

 

Liam bleibt in vielen Herzen zurück

Liams Schicksal gibt Betroffenen Mut und inspiriert Mitmenschen. Jeden Tag lesen etwa 200 Menschen den Familienblog, um mehr über Liam und seine Geschichte zu erfahren. Regelmässig dürfen Thomas und Tiffany Spenden von Privatpersonen und Firmen verdanken. Sie sagen dazu: «Mit unserer Stiftung Little Big Hero dürfen wir im Namen von Liam vielen Kindern in ihrer schwierigen Situation die Perspektive auf eine bessere Zukunft schenken. Das macht uns glücklich.»