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Baustelle des neuen Akutspitals in Zürich Lengg

Neubau nimmt seine Form an

In Zürich-Lengg gewinnt das Gebäude für Labor, Lehre und Forschung (LLF) an Höhe, während unser neues Akutspital horizontal wächst. Wir dürfen uns zudem über eine Grossspende für den Neubau freuen.

 

Die Tage sind kürzer, die Bäume kahler, die Temperaturen purzeln – unser Neubau ragt indes mit jedem Tag ein Stückchen weiter gegen den Himmel. So erwartet Thomas Hardegger, dass bereits im Frühsommer 2020 alle sieben oberirdischen Geschosse des LLF-Gebäudes stehen werden. Er ist der Gesamtprojektleiter für den Neubau. «Auch im Winter wird weiter gebaut, ausser wenn die Temperaturen unter -5 Grad Celsius fallen», erklärt er. «Dann werden die Betonarbeiten temporär unterbrochen, weil der Beton nicht schnell genug aushärtet.»

 

Im Frühjahr folgen die Patientenzimmer

Auch auf dem südlichen Areal, wo das neue Akutspital entsteht, sind die baulichen Fortschritte sichtbar. Auf der Seite zur Schulthess-Klinik hin sind die Bauarbeiter schon im zweiten und damit obersten Geschoss angelangt. Hier werden ab Mitte des nächsten Jahres bereits die Holzmodule für die Patientenzimmer samt Nasszellen vorfabriziert und später eingebaut. Dann starten auch die Arbeiten am ersten Stück der Holzfassade im grossen Innenhof, wo sich später mal die Bilddiagnostik befinden wird.

Das Leitungsteam um Thomas Hardegger blickt zufrieden auf das zu Ende gehende Jahr zurück und ist optimistisch, was das neue Jahr angeht: «Alle am Neubau beteiligten Personen sind hoch motiviert. Die Bautätigkeiten verlaufen nach Plan – der Zeitplan ist allerdings eng und fordert uns alle heraus.»

 

Grossspende für den Neubau

Voraussichtlich Ende 2022 wird das Kinderspital an den neuen Standort umziehen. Bis dahin will das von der Eleonorenstiftung getragene Spital auch das ambitionierte Spendenziel erreichen: 100 Millionen Franken des 625 Millionen Franken teuren Neubaus sollen mit Spenden finanziert werden. Diesem Ziel ist das Kinderspital nun ein grosses Stück näher gekommen: Das Ehepaar Marianne Haefner-Jeltsch und Martin Haefner spendet 20 Millionen Franken für den Neubau. Martin Vollenwyder, Präsident der Eleonorenstiftung, zeigt sich hocherfreut: «Wir sind dem Ehepaar Haefner sehr dankbar für sein grosszügiges Engagement und hoffen nun natürlich auf Nachahmer.» Vollenwyder sieht das Fundraising für das Grossprojekt auf gutem Weg: Dank weiteren Gönnern sind 1.5 Jahre nach Spatenstich bereits rund 65 Millionen Franken zusammengekommen.