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Peggy Hug und Ihre Therapiehunde bereiten Patienten eine Freude.

Peggy Hug engagiert sich freiwillig fürs Kinderspital

Freiwillige Helferinnen und Helfer unterstützen unsere Patienten und deren Angehörigen im Spitalalltag. So auch Peggy Hug. Ihre Therapiehunde bereiten den Kindern grosse Freude.

Peggy Hug, weshalb engagieren Sie sich freiwillig?
Ich habe früh die Erfahrung gemacht, dass Therapiehunde bei benachteiligten Menschen viel Positives bewirken können. Deshalb habe ich 1996 meinen damaligen Hund zum Therapiehund ausgebildet und mich entschieden, mit ihm freiwillige Einsätze zu leisten.

Wie sind Sie auf das Kinderspital Zürich gekommen?
Ich kannte das zum Kinderspital gehörende Rehabilitationszentrum Affoltern am Albis und wusste, dass Kinder hier zum Teil monatelang behandelt werden. Also meldete ich mich beim zuständigen Personal und erklärte, dass ich einen kinderfreundlichen Hund namens „Tambo“ hätte, der zum Therapiehund ausgebildet worden war. Ich stiess auf offene Ohren und durfte einige Probeeinsätze leisten. Wir alle wurden Zeugen, wie sich bereits die ersten Begegnungen mit Tambo positiv auf die Kinder auswirkten. Das war vor rund 22 Jahren. Und weil es mir weiterhin grosse Freude bereitet, trifft man mich und meine Hunde noch heute zwei Mal in der Woche im Rehabilitationszentrum an.

Wie genau helfen Ihre Therapiehunde?
Die Hunde nehmen die Kinder, wie sie sind. Die Kleinen können mit den Hunden kuscheln, sie streicheln, bürsten und mit ihnen spielen. Therapiehunde wirken sehr motivierend, lösen Verkrampfungen bei den Kindern und mindern deren Berührungsängste. Oft erreichen meine Hunde einen besseren Zugang zu den Kindern, als wir Menschen dies schaffen.

Erinnern Sie sich an ein besonderes Ereignis bei Ihrem Einsatz?
Eindrücklich war für mich ein Jugendlicher, der seinen Frust und seine Trauer über sein Schicksal nur mit Aggression und Wut gegenüber seiner Umwelt ausdrücken konnte. Wir versuchten, mit den Therapiehunden einen Weg zu ihm zu finden. Als wir ins Zimmer kamen, lag er auf einer Matte und schrie die Ergotherapeutin an, sie solle rausgehen. Ich näherte mich ihm langsam, setzte mich auf den Boden und fragte, ob er einen meiner Hunde streicheln möchte. Noch bevor er antwortete, legten sich Aischa und Nera zu ihm auf die Matte. Sie realisierten intuitiv, wie sehr er dies brauchte. Es war ergreifend zu sehen, wie beide Hunde sich ganz eng an ihn kuschelten und er sie liebevoll und zärtlich streichelte und ihnen herzliche Worte zuflüsterte.

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Möchten auch Sie die Patienten im Kinderspital Zürich unterstützen?

Mit einer Geldspende bewirken Sie am meisten. Diese kommt schwerkranken und verunfallten Kindern zugute. Sie ermöglichen uns, unseren jungen Patienten eine umfassende und bestmögliche Betreuung zu bieten. Zur Entlastung von Eltern und Angehörigen bietet das Kinderspital Zürich zudem interessante Einsätze für Freiwillige an.